Erster vollelektrischer Volvo XC40 Recharge vom Band gelaufen

Produktionsstart für das erste Elektroauto der schwedischen Premium-Marke

Höchste Qualitätsstandards und optimale Fertigung im Werk Gent sichergestellt

Diesjähriges Produktionsvolumen bereits vollständig verkauft

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Im belgischen Gent ist am heutigen Donnerstag (1. Oktober 2020) die Serienproduktion des ersten Elektroautos des schwedischen Premium-Automobilherstellers angelaufen. Das erste von mehreren vollelektrischen Volvo Fahrzeugen in den kommenden Jahren leistet einen wichtigen Beitrag zu den Klimazielen des Unternehmens: Bis 2025 sollen die CO2-Emissionen pro Auto um 40 Prozent sinken. Die Hälfte des Absatzes wird dann auf reine E-Autos entfallen, der Rest auf Hybridfahrzeuge.

 

Die Nachfrage nach dem vollelektrischen Volvo XC40 Recharge ist hoch: Das diesjährige Produktionsvolumen ist bereits vollständig verkauft, die gut gefüllten Auftragsbücher bleiben jedoch weiterhin geöffnet. Noch im Laufe dieses Monats rollen die ersten vollelektrischen Volvo Kompakt-SUV zu Kunden in Europa, auf dem deutschen Markt werden die Fahrzeuge zum Ende des Jahres erwartet.

 

Um auf das neue Modell perfekt vorbereitet zu sein, wurden vor dem Produktionsstart bereits Vorserienmodelle in Gent gefertigt. Mit diesem in der Branche üblichen Standardverfahren werden die Produktionsprozesse optimiert und die gewohnt erstklassige Qualität schon ab dem ersten Fahrzeug sichergestellt. Die beteiligten Mitarbeiter wurden in umfassenden Schulungen zudem auf den sicheren Bau von Elektroautos vorbereitet.

 

„Der heutige Tag ist ein bedeutsames Ereignis für Volvo Cars und für alle Mitarbeiter hier in Gent“, freut sich Javier Varela, Leiter des Bereichs Global Industrial Operations & Quality. „Während wir unsere Modellpalette weiter elektrifizieren, ist das Werk Gent ein echter Vorreiter für unser globales Produktionsnetzwerk.“

 

Erfolgreiches Konzept, alternativer Antrieb

Wie der konventionell angetriebene Volvo XC40, der als erstes Volvo Modell zum europäischen „Auto des Jahres“ gekürt wurde, basiert auch die Elektroversion auf der kompakten Modular-Architektur (CMA) – jener fortschrittlichen Plattform, die zusammen mit der Geely Gruppe entwickelt wurde. Mit zwei Elektromotoren – je einem an Vorder- und Hinterachse – verfügt der Volvo XC40 Recharge nicht nur über eine Gesamtleistung von 300 kW (408 PS), sondern auch über Allradantrieb. Die Reichweite liegt bei 400 bis 418 Kilometern (WLTP). An Schnellladestationen lässt sich die Batterie binnen 40 Minuten zu 80 Prozent wieder aufladen.

 

Im Innenraum wartet ein neues Android-Infotainmentsystem, das Kunden zusätzliche Personalisierungsmöglichkeiten, eine intuitive Bedienbarkeit und zahlreiche integrierte Google-Anwendungen und -Dienste bietet – darunter Google Assistant, Google Maps und der Google Play Store, über den sich verschiedene Apps beziehen lassen. Updates für Software und Betriebssystem erfolgen in noch größerem Umfang drahtlos über Funk. Insassen genießen zudem ausgezeichnete Platzverhältnisse und viel Stauraum in den Türen und im Kofferraum. Da der Verbrennungsmotor entfällt, findet sich darüber hinaus ein zusätzliches Staufach unter der Fronthaube.

 

Ausgezeichnetes Sicherheitsniveau

Aufbauend auf den hohen Standards des konventionellen Volvo XC40, punktet auch das vollelektrische Pendant mit einem ausgezeichneten Sicherheitsniveau. Die Ingenieure haben die Frontstruktur neu gestaltet und verstärkt, um trotz des Wegfalls des Verbrennungsmotors den hohen eigenen Sicherheitsanforderungen gerecht zu werden. Die Insassen sind dadurch im vollelektrischen Volvo genauso sicher unterwegs wie in jedem anderen Modell der schwedischen Premium-Marke.

 

Ein Sicherheitskäfig schützt die Hochvoltbatterie, die mittig im Fahrzeugboden platziert wurde. Diese Position senkt auch den Schwerpunkt, was nicht nur den Fahrspaß optimiert, sondern auch besser vor Überschlägen schützt.

„Science Based Targets“-Initiative validiert Klimaaktionsplan von Volvo

Wirksame CO2-Reduktion im Einklang mit den Pariser Klimaschutzzielen Einbezug des gesamten Geschäftsbetriebs inklusive Fertigung und Modelle Wachsender Anteil von Plug-in-Hybridfahrzeugen, erstes E-Auto vor Start  Wien. Auf dem Weg zu einem klimaneutralen Unternehmen im Jahr 2040 bekommt Volvo Cars nun Unterstützung von unabhängiger Seite: Die „Science Based Targets“-Initiative (SBTI) hat die ehrgeizigen Ziele des schwedischen Premium-Automobilherstellers wissenschaftlich überprüft und bestätigt. Der gemeinnützigen Organisation zufolge steht der Klimaaktionsplan von Volvo, der auch kurzfristige Ziele für 2025 enthält, in Einklang mit dem Pariser Klimaabkommen und hilft bei der Reduktion des CO2-Ausstoßes. 

Die SBTI hilft Unternehmen bei der Unterstützung der Pariser Klimaziele, mit denen die Erderwärmung auf unter zwei Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Niveau begrenzt werden soll. In einem Validierungsprozess legt die SBTI fest, wie viel und wie schnell die einzelnen Unternehmen ihre Treibhausgasemissionen reduzieren müssen, um die festgelegten Ambitionen zu erreichen.  „Als Mobilitätsanbieter sind wir Teil des Problems Klimawandel, aber wir können auch Teil der Lösung sein“, sagt Hanna Fager, Leiterin Corporate Functions bei Volvo Cars. „Wir haben die Verantwortung zu handeln. Deshalb hat die CO2-Reduzierung in unserem Unternehmen höchste Priorität. Die Validierung unserer Klimaambitionen durch die SBTI gibt uns die wertvolle Bestätigung, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“ 

Der im vergangenen Jahr eingeführte umfassende Klimaplan von Volvo Cars befasst sich mit den CO2-Emissionen im gesamten Geschäftsbetrieb – inklusive der Betriebsstätten und Produkte –, um das Ziel der Klimaneutralität in 2040 zu erreichen. Dabei beschränkt sich Volvo nicht allein auf die Fahrzeugemissionen, die durch Elektrifizierung verringert bzw. eliminiert werden. Das Unternehmen nimmt auch den CO2-Ausstoß in seinem Produktionsnetzwerk, weiteren Betrieben sowie in der Lieferkette in Angriff. Auch Recycling und Wiederverwendung von Materialien spielen eine wichtige Rolle.  Als ersten wichtigen Schritt will Volvo den CO2-Fußabdruck pro Auto über den gesamten Lebenszyklus hinweg bis 2025 um 40 Prozent senken. Zur 50-prozentigen Reduzierung der direkten Fahrzeugemissionen kommen eine 25-prozentige Verringerung der betrieblichen CO2-Emissionen pro Auto, einschließlich der Emissionen aus Herstellung und Logistik, sowie eine 25-prozentige Verringerung der CO2-Emissionen in der Lieferkette. 

Als erster etablierter Automobilhersteller hat sich Volvo Cars umfassend zur Elektrifizierung verpflichtet und bietet als einzige Marke in jeder Kernbaureihe mindestens ein Plug-in-Hybridmodell. Im weiteren Jahresverlauf rollt mit dem Volvo XC40 Recharge P8 AWD das erste rein elektrische Fahrzeug auf den Markt (in Österreich erfolgt die Markteinführung im Frühjahr 2021), dem in den kommenden Jahren weitere Stromer folgen.  Und der Erfolg gibt Volvo recht: Im ersten Halbjahr 2020 entfiel europaweit bereits fast ein Viertel aller Verkäufe auf die Plug-in-Hybridfahrzeuge. Damit war Volvo Cars laut dem Marktforschungsunternehmen IHS die Nummer eins bei Plug-in-Hybridfahrzeugen unter allen Premium-Marken in Europa. Bis zum Jahr 2025 soll die Hälfte des weltweiten Absatzes mit vollelektrischen Fahrzeugen bestritten werden, der Rest mit Hybridmodellen.   

Die SBTI ist eine Zusammenarbeit zwischen dem Carbon Disclosure Project (CDP), dem Global Compact der Vereinten Nationen (UN), dem World Resources Institute (WRI) und dem World Wide Fund for Nature (WWF).  Volvo XC40 Recharge P8 AWD Stromverbrauch kombiniert: 22,0 kWh/100 km
CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km
Effizienzklasse: A+

Fotocredits: Volvo