RENAULT STUDIE: VIELE EUROPÄER BEREIT FÜR UMSTIEG AUF ELEKTROAUTOS

Wendig, kompakt, elektrisch: Der neue Renault Twingo Electric
vereint alle modelltypischen Stärken des Twingo in sich und erweitert sie um einen lokal emissionsfreien Antrieb. Anstelle der Benzinaggregate seiner Schwestermodelle sorgt im Heck des Twingo Electric ein ursprünglich aus dem Renault ZOE stammender Elektromotor mit 60 kW/82 PS für den Antrieb.

Der crashsicher unter dem Fahrer- und Beifahrerplatz eingebaute Lithium-Ionen-Akku mit 21,4 kWh Netto- Kapazität ermöglicht im Stadtverkehr nach WLTP-Testzyklus eine Reichweite von bis zu 270 Kilometern. Das Batterieladesystem CHAMELEON CHARGER erlaubt es, die Batterie mit einer breiten Spanne von Ladeleistungen und Stromstärken mit Energie zu versorgen. Der ab sofort bestellbare Twingo Electric kommt in Österreich zum Jahreswechsel 2020/2021 zu Preisen ab 20.490 Euro in den Handel (14.340 Euro nach Abzug von E-Mobilitätsbonus, Versicherungs- und Finanzierungsbonus). Die stylische Sonderedition VIBES stellt dabei die Top-Version dar.


Mit dem neuen Twingo Electric schreibt Renault seine Elektrostrategie konsequent fort. Die batterieelektrische Variante des seit 1992 in drei Modellgenerationen und rund vier Millionen Exemplaren produzierten City-Cars basiert auf der gleichen Plattform wie die aktuelle Version mit Verbrennungsmotor, welche die Renault Entwickler von Beginn an auch für den Elektromotor auslegten.

DURCHZUGSSTARKER ELEKTROMOTOR ERMÖGLICHT VIEL FAHRSPASS
Der im Heck unterhalb des Kofferraums platzierte fremderregte Synchronmotor mobilisiert eine Leistung von 65 kW/82 PS und ein maximales Drehmoment von 160 Nm, das vom Start weg zur Verfügung steht. Die Kraftübertragung auf die Hinterräder erfolgt über ein Getriebe mit konstanter Untersetzung, das eine nahtlose Beschleunigung ohne Zugkraftübertragung gewährleistet. Die Konsequenz: Der Twingo Electric absolviert den Spurt von 0 auf 50 km/h in nur 4,2 Sekunden. Das spritzige Beschleunigungsvermögen sorgt in Kombination mit dem Heckantrieb und dem niedrigen Schwerpunkt für ein hohes Maß an Fahrspaß. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 135 km/h (elektronisch abgeregelt), womit der Twingo Electric auch für den Einsatz auf Schnellstraßen und Autobahnen gut gerüstet ist. Elektromotor und Untersetzungsgetriebe sind ebenso wie die Leistungselektronik vom Elektrobestseller Renault ZOE abgeleitet.

WASSERGEKÜHLTE BATTERIE FÜR ALLTAGSGERECHTE REICHWEITE
Der Twingo Electric ist das erste Renault Modell mit einer wassergekühlten Batterie. Der Vorteil: Die Batterietemperatur bleibt auch bei hoher Belastung oder extremen Temperaturen im optimalen Wirkungsbereich. Der kompakte 21,4-kWh-Akku ist eine Gemeinschaftsentwicklung mit LG Chem und crashsicher unter dem Fahrer- und Beifahrersitz positioniert, so dass das Platzangebot im Innenraum nicht eingeschränkt ist. Zusätzlichen Schutz für den Stromspeicher im Falle eines Seitenaufpralls bietet eine Crashbox aus Aluminium, die gleichzeitig ein integraler Bestandteil der Batteriestruktur ist.

Der Hochvoltakku mit Batteriezellen der jüngsten Generation erlaubt im gemischten WLTP-Testzyklus eine Reichweite von 190 Kilometern. Im WLTP-Stadtmodus steigt der Aktionsradius dank des höheren Anteils an Rekuperationsphasen auf den uneingeschränkt alltagstauglichen Wert von 270 Kilometern. Ausgehend von der durchschnittlichen Alltagsfahrleistung von Kleinwagennutzern in Europa, die bei 30 Kilometern liegt, erlaubt dieser Wert die Nutzung im urbanen Umfeld ohne Aufladestopp für über eine Woche.

Aktiviert der Fahrer per Tastendruck an der Mittelkonsole den energiesparenden „Eco“-Modus, kann er die kombinierte WLTP-Reichweite auf 200 Kilometer steigern. Hierzu drosselt das Fahrprogramm die Leistungsabgabe des Elektromotors und die Höchstgeschwindigkeit.

B-MODUS STEIGERT AKTIONSRADIUS UND KOMFORT
Zusätzliche Reichweitenvorteile bringt die konsequente Nutzung des so genannten B-Modus. Das bereits aus dem ZOE bekannte Fahrprogramm gibt dem Fahrer die Wahl zwischen drei Rekuperationsstufen. Die höchste Stufe ermöglicht das Ein-Pedal-Fahren, das heißt: Statt die Bremse zu betätigen, genügt in vielen Fällen die Rekuperationsverzögerung bei nachlassendem Druck aufs Fahrpedal. Hierbei wirkt der Elektromotor wie ein Generator, der Strom in den Akku einspeist. Insbesondere im Stadtverkehr bringt dies neben zusätzlicher Reichweite ein Plus an Fahrkomfort. In der niedrigsten Stufe fällt die Bremswirkung beim Rekuperieren zugunsten eines entspannteren Fahrerlebnisses entsprechend gering aus.

CHAMELEON CHARGER: LADEN MIT HOHER FLEXIBILITÄT
Vom ZOE übernimmt der Twingo Electric außerdem das patentierte Batterieladesystem CHAMELEON CHARGER. Dieses Wechselstrom-Ladesystem erlaubt maximale Flexibilität beim Aufladen, da 87% aller öffentlichen Ladepunkte in Österreich mit Wechselstrom versorgt werden. Davon wiederrum haben 47% eine Ladeleistung von 22 kW oder mehr.² Eine halbstündige Pause reicht, um mit 22 kW Ladeleistung Energie für 80 Kilometer Fahrstrecke im gemischten Betrieb zu „tanken“. Nach einer Stunde stehen 80 Prozent der kompletten Ladekapazität zur Verfügung.

Der Zugang zum Stromanschluss für den Ladeprozess befindet sich dort, wo bei den Benzinvarianten die Tankklappe ist. Geladen wird wie bei den anderen Elektroautos von Renault per Typ 2-Stecker.

MULTIMEDIASYSTEM EASY LINK MIT SPEZIELLEN E-MOBILITY-SERVICES
Den Alltag im Twingo Electric erleichtert je nach Ausstattung auch das Online-Multimediasystem EASY LINK mit hochauflösendem 7-Zoll (18-Zentimeter)-Touchscreen sowie Navigations- und Software-Updates „over the air“. Die speziell an die Anforderungen von Elektrofahrzeugen angepasste Navigation ermittelt bei der Routenwahl die verbleibende Restreichweite und informiert über die nächstgelegenen Ladestationen. Außerdem lässt sich die Ladung mit Hilfe des Systems so programmieren, dass Zeiten mit geringer Nutzerfrequenz und günstigeren Stromtarifen genutzt werden.

Nochmals mehr Alltagsnutzen bringt die intelligente Vernetzung des EASY LINK mit der Smartphone-App „MY Renault“. Diese umfasst eine Reihe spezieller E-Mobility-Services, mit denen die Kunden von außen die Möglichkeit haben, den Ladestand der Batterie zu prüfen, die Vorklimatisierung für den Fahrzeuginnenraum während des Ladens zu steuern oder ein Navigationsziel einzugeben.

ELEKTRISIERENDES DESIGN
Äußere Kennzeichen des Twingo Electric sind unter anderem blaue Zierelementen an den Radnabenabdeckungen oder Felgen. Hinzu kommen blaue Stripings an den Fahrzeugflanken, welche die Konturen der Schulterlinie betonen. An den Spangen des Kühlergrills findet sich das typische blaue Dekor ebenfalls. Der individuelle Auftritt wird durch Badges an B-Säulen und Heckklappe abgerundet. Im Innenraum findet sich das Z.E. Logo am Wählhebel für das Untersetzungsgetriebe. Im speziellen Design präsentieren sich außerdem die Einstiegsleisten der vorderen Türen.

Darüber hinaus ist der Twingo Electric auch als Sondermodell „Vibes” erhältlich. Merkmale sind die Launch-Lackierungen in Valencia-Orange oder Quarz-Weiß, 16“ Alufelgen diamantweiß mit orangen Radschraubenkappen sowie das Striping „Vibes“. Den Innenraum kennzeichnen Dekorelemente in Orange an Instrumententräger, Sitzpolstern, Türinnenverkleidungen und Schalthebeleinfassung. Die umfangreiche Serienausstattung beinhaltet Komfortdetails wie das Online-Multimediasystems EASY LINK, Klimaautomatik, Einparkhilfe hinten mit Rückfahrkamera, Sitzheizung vorn, Licht- und Regensensor sowie Lederlenkrad.

Renault fertigt den Antriebsstrang des Twingo Electric im französischen Cléon, wo auch alle weiteren Elektroaggregate des französischen Herstellers produziert werden. Die Endmontage des Fahrzeugs erfolgt im slowenischen Novo Mesto zusammen mit den Benzinvarianten. Die Wartung des Twingo Electric lässt sich von speziell geschulten Mitarbeitern bei jedem Renault Partner durchführen.


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RENAULT STUDIE: VIELE EUROPÄER BEREIT FÜR UMSTIEG AUF ELEKTROAUTOS

Acht von zehn Europäern wünschen sich einen raschen Ausbau der Elektro-mobilität. Das geht aus einer repräsentativen Studie mit 5.000 Teilnehmern hervor, die Renault zusammen mit dem Marktforschungsunternehmen Ipsos im August in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien durchgeführt hat. Neben dem Wunsch nach einem größeren Angebot an Elektro- und Hybridmodellen gaben viele Befragte an, sich einen baldigen Umstieg bereits vorstellen zu können.


„Europäische Autofahrer sind von den Vorteilen von Elektrofahrzeugen – gerade für die Umwelt – überzeugt“, so die Autoren der Studie. „Viele planen, ein Elektro- oder Hybridfahrzeug zu kaufen. Die Umfrage spiegelt wider, was wir auch in unseren Autohäusern sehen: Immer mehr Kunden informieren sich nach unseren Hybrid- und Elektromodellen und wollen diese ausprobieren“, heißt es weiter.

Der Studie zufolge sind es vor allem jüngere Autofahrer mit zunehmendem Umweltbewusstsein, die das Wachstum der Elektromobilität vorantreiben. So gaben 46 Prozent der unter 34-Jährigen an, zum Wechsel auf ein E-Auto bereit zu sein. 50 Prozent würden als nächstes Auto ein Hybridmodell wählen. Darüber hinaus empfinden 76 Prozent der Befragten das Fahren mit einem Elektro- oder Hybridfahrzeug als angenehmer als mit einem konventionellen Fahrzeug.

VERBRAUCHER OFT SCHLECHT INFORMIERT
Im Gegenzug offenbart die Studie, dass zwar großes Interesse an der Elektromobilität besteht, ein bedeutender Teil der Befragten (76 Prozent) allerdings noch wenig praktischen Bezug zu E-Fahrzeugen hatte. Fachkenntnisse sind wenig verbreitet. Mehr als die Hälfte der Studienteilnehmer wusste nicht, dass Plug-in-Hybridfahrzeuge auch einen Verbrennungsmotor nutzen. Auch dass der Ladevorgang bei Elektroautos programmierbar ist, Strom aus der Batterie wieder ins Netz zurückgespeist werden kann und Batterien wiederverwendbar sind, war vielen nicht bekannt. Vielen Befragten ist außerdem nicht bewusst, wie viel günstiger die Fahrzeugwartung im Gegensatz zu einem konventionellen Fahrzeug ist. Renault sieht daher den Mangel an Erfahrung im Umgang mit E-Autos als eines der größten Hindernisse für den Umstieg.

„Immer mehr Verbraucher wünschen sich zwar ein saubereres, preiswerteres und leistungsfähigeres Fahrerlebnis“, so die Studie, „jedoch fehlt ihnen oft das Wissen, was Elektro- und Hybridfahrzeuge sind, welche Vorteile sie bieten, welche Modelle verfügbar sind, und welche Anreize damit verbunden sind. Wir müssen die Verbraucher besser informieren. Und wer einmal ein elektrisches Fahrerlebnis hatte, ist eher bereit für den Umstieg.“

Zur Studie:
- Für die Studie wurden 5.000 Teilnehmer (1.000 pro Land) in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien vom 12. bis 21. August 2020 in Interviews mit max. 13 Minuten Länge befragt.

- Die Daten wurden vom Marktforschungsunternehmen Ipsos nach Geschlecht, Alter und Region zunächst für alle Länder gemeinsam und anschließend nach Ländern getrennt analysiert.


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SECOND LIFE FÜR ELEKTROAUTO-BATTERIEN: GROUPE RENAULT STELLT NEUE PROJEKTE ZUR ENERGIESPEICHERUNG VOR

Mit Advanced Battery Storage Anlagen in Frankreich und SmartHubs im Vereinigten Königreich lanciert die Groupe Renault zwei bedeutende Projekte zur Second-Life-Nutzung von Batterien in Europa. Das gemeinsame Ziel: Den Ausgleich der Schwankungen zwischen Stromverbrauch und Stromerzeugung bei steigendem Anteil von erneuerbaren Energien im Energiemix zu erreichen.


Die Groupe Renault setzt ihr Engagement für nachhaltige Mobilität fort, indem sie auf das gesamte elektrische Ökosystem einwirkt. Mit den Projekten Advanced Battery Storage in Frankreich und SmartHubs im Vereinigten Königreich zeigt die Gruppe, wie das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage im Stromnetz erhalten werden kann, indem verschiedene Energiequellen mit schwankender Produktion integriert werden.

ADVANCED BATTERY STORAGE
Installiert wurde die erste Advanced Battery Storage Anlage, die von der Firma Nidec ASI, dem Integrationspartner und Anbieter der Speicherlösung geliefert wird, im Renault Werk Georges Besse in Douai. Das Projekt ist Teil der Strategie der Groupe Renault zur Entwicklung eines intelligenten, elektrischen Ökosystems zugunsten der Energiewende. Es basiert auf der Beobachtung, dass schon die geringste Abweichung zwischen Verbrauch und Produktion Störungen auslösen kann, welche wie-derum die Stabilität eines lokalen Energienetzwerks beeinträchtigen können. Die stationäre Energiespeicherung ermöglicht die Regulierung und Stabilisierung des Netzwerks durch das Laden der Batterien bei geringer Nachfrage und das Wiedereinspeisen der in diesen Batterien enthaltenen Energie in das Netzwerk bei stärkerer Nachfrage.

Advanced Battery Storage Anlagen bestehen aus Batterien von Elektroautos, die in Containern zu-sammengestellt werden, und sollen bald an mehreren Standorten in Frankreich eine Kapazität von knapp 50 MWh erreichen. Der Standort Douai verfügt über eine Gesamtkapazität von 4,7 MWh. Er nutzt sowohl ausgediente wie auch neue Batterien, die für eine spätere Nutzung im After-Sales-Bereich gelagert werden.

Das Projekt Advanced Battery Storage wird in Partnerschaft mit der Banque des Territoires, dem Fonds de Modernisation Ecologique des Transports (welcher von Demeter verwaltet wird), und dem deutschen Startup The Mobility House umgesetzt. Es ist ein Beweis für die Fähigkeit der Gruppe, Umweltprobleme als Chancen für Innovation durch neue Dienstleistungen zu erkennen.

SMARTHUBS
Das Projekt SmartHubs mit Connected Energy wird in West Sussex im Vereinigten Königreich umgesetzt. Dabei werden recycelte Batterien von Renault Elektrofahrzeugen zusammen mit anderen Technologien in einem lokalen Energiesystem eingesetzt, um sauberere und kostengünstigere Energie für Sozialwohnungen, Verkehrsmittel, Infrastruktur, Privathaushalte und lokale Unternehmen bereitzustellen. Die Second-Life-Batterien werden in die speziell für Connected Energy entwickelten E-STOR-Systeme integriert.

SmartHubs ermöglicht die Einrichtung mehrerer E-STOR-Systeme mit 360 kWh an Industrie- und Ge-werbestandorten, von denen einige auch mit Solarmodulen und Ladegeräten für Elektrofahrzeuge aus-gestattet werden, um die Standorte bei der Senkung der Energiekosten und der Optimierung der Nutzung erneuerbarer Energien zu unterstützen. Zudem wird ein großes E-STOR-System mit etwa 1’000 recycelten Batterien zur Speicherung von 14,5 MWh Energie installiert. Dies ermöglicht ein schnelles Laden und Entladen zum besseren Ausgleich des Stromnetzes. Das System speichert ausreichend Energie zur Speisung von 1.695 durchschnittlichen Haushalten während eines ganzen Tages. SmartHubs ist eines von vier Projekten, die die britische Regierung lanciert hat, um die Entwicklung der zukünftigen Energiesysteme zu unterstützen.

Das Projekt SmartHubs wird von einem Konsortium unter der Leitung von Connected Energy realisiert, dem auch Moixa, PassivSystems, ICAX, die Universität von Newcastle, das West Sussex County Council und Innovate UK angehören.


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Elektrisch unterwegs in Europa - UBER verbündet sich mit Renault und Nissan 

Die Allianzpartner Renault und Nissan wollen künftig mit dem Mobilitätsdienstleister Uber in Europa enger zusammenarbeiten und das Angebot emissionsfreier Mobilität ausweiten. Die Unternehmen haben hierzu heute eine Absichtserklärung unterzeichnet. Demnach sollen in Zukunft über die Uber-App speziell auch Fahrten mit erschwinglichen E-Autos buchbar sein. Die neue Funktion soll dabei in Frankreich, den Niederlanden, Portugal und Großbritannien – wo Nissan und Uber bereits erfolgreich ein Pilotprojekt abgeschlossen haben – eingeführt werden.


Die Absichtserklärung zwischen den Unternehmen ist Teil der Ankündigung von Uber, emissionsfreie Mobilität zum tragenden Element ihrer Plattform auszubauen. Bis 2025 sollen 50 Prozent der über Uber in sieben europäischen Hauptstädten (Amsterdam, Berlin, Brüssel, Lissabon, London, Madrid und Paris) absolvierten Kilometer in Elektrofahrzeugen zurückgelegt werden. Uber-Kunden in diesen Städten, die rund 80 Prozent des europäischen Geschäfts von Uber ausmachen, können dabei bis Ende 2021 für ihre Fahrt ein E-Auto wählen.

Die Unternehmen untersuchen nun, wie durch die Zusammenarbeit die Einführung von Elektrofahrzeugen beschleunigt werden kann:

  • Partner-Fahrer erhalten über die Uber-App Zugang zu Elektrofahrzeugen wie dem Renault ZOE und dem Nissan LEAF sowie zu künftigen neuen E-Modellen beider Unternehmen.
  • Ausweitung des britischen Pilotprojekts auf Frankreich bis Ende 2020, gefolgt von den Niederlanden, Portugal und anderen Märkten.
  • Gemeinsame Marketing- und Schulungsmaßnahmen, um den Uber-Partnerfahrern die Angebote und Vorteile von Elektrofahrzeugen näher zu bringen. Hierzu gehören auch Testfahrten, damit sie die Autos kennenlernen können.


„Diese Absichtserklärung mit Uber würdigt unsere Fähigkeiten, neue Märkte zu erschließen und anderen bei ihrer ganz eigenen Energiewende zu helfen. Heute schlagen wir Kapital aus unserem Wettbewerbsvorteil: ein attraktives Portfolio an E-Autos, das einen Beitrag zur Einführung von E-Mobilität im großen Maßstab leisten kann. Wir haben in den letzten Jahren eng mit lokalen Behörden zusammengearbeitet, um Antworten auf die drängenden Fragen rund um Transport, Dekarbonisierung und Luftqualität in Städten zu finden. Mit der Unterzeichnung dieser Absichtserklärung bündeln wir nun unsere Kräfte und beschleunigen diese“, erklärt
Gilles Normand, Senior Vice President für Electric Vehicles & Mobility Services, Groupe Renault.

„Aus zehn Jahren Erfahrung mit dem Nissan LEAF wissen wir, dass die Menschen gerne elektrisch fahren“, ergänzt Jordi Vila, Divisional Vice President für Vertrieb und Marketing bei Nissan Europe. „Der Umstieg hilft Fahrern, Geld zu sparen und zur Verbesserung der Luftqualität in den Städten beizutragen. Durch die Zusammenarbeit mit Uber in Großbritannien konnten wir bereits das Bewusstsein für lokal emissionsfreie Fahrzeuge schärfen und deren Akzeptanz steigern. Wie dies auch europaweit gelingen kann, ist nun Teil unserer Untersuchungen. Darauf freuen wir uns schon sehr.“

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