Volvo XC 40 T2 Moment- auf der Roadshow in Niederösterreich

Vor Ort in Traiskichen, Krems, Weitra, im Moorbad Harbach sowie in Gmünd mit folgenden Fahrzeugen:

Volvo XC 40 T2 Momentum

DS7 Crossback E-Tense 4x4 

KIA e-Niro Platin Long Range

Volvo ist mit seinem XC40 T2 erneut für Überraschungen gut. Als Einstiegsmodell mit einer Basismotorisierung von 1,5 Litern Hubraum mit Turboaufladung ist der T2 ein Ableger des aktuellen T3. Allerdings mit 129 statt 163 Pferdestärken.

 

Sein direkter Mitbewerber scheint der von Volkswagen am Markt stehende VW Tiguan zu sein, welcher sehr ähnliche Motorisierungen anbietet. Ist es beim Volvo XC 40 T2 eine Dreizylindermaschine, kommt bei Volkswagen ein Vierzylinder zum Einsatz mit der Möglichkeit einer Zylinderabschaltung.

 

Ab Werk fahren alle Volvo XC 40 mit einer umfang­reichen Sicherheitsausstattung vor.

Diese beinhaltet adaptive LED-Scheinwerfer ebenso wie etliche weitere Fahrhilfen. Samt Netzwerk kommuniziert der Wagen via Cloud mit anderen Fahrzeugen und warnt gleichzeitig die Fahrer vor Gefahrenstellen. Der XC40 erkennt drohende Kollisionen – selbst im Rückwärtsgang - und greift eifrig aktiv ein.

Prinzipiell bietet Volvo mit dem XC40 gleiche Technik wie die größeren Modelle. Über Platzmangel können sich Fahrer und Passagiere nicht beklagen.

Bequeme, gut konturierte Sitze erlaubten uns stressfreie lange Touren, sodass daraus keinerlei Torturen wurden.

 

Selbst der mit 460 bis 1.336 Litern vergleichsweise kleine Kofferraum genügt für den Alltag einer Kleinfamilie vollkommen. 

Wird mehr Volumen benötigt, lassen sich die Lehnen auf Knopfdruck komplett flachlegen. Zusätzlich finden sich überall im Innenraum praktische Ablagen, dazu eine geräumige Mittelkonsole und breite Türtaschen. Kindersitze sind – wie üblich in jedem Volvo – schnell und sicher integriert. 

 

Bedienung und Optik ähnelten unseren vorherigen Testfahrzeugen, wobei diesmal wirklich die Einfachheit überwog.

Als zentrales Steuerelement diente uns der aus allen Modellen bekannte ­hochformatige Touchscreen. Im Optimalfall wischt sich der Fahrer blind durchs Menü. Als geübte Volvo Fahrer waren wir sofort mit allen Bedienungslogiken vertraut. 

 

In Sachen Fahrdynamik und Komfort bezieht der XC40 wie so oft klar Stellung: Sport überlassen die Schweden anderen. Der kleine Motor lässt es lieber geruhsam angehen. 

 

Mit dem 129-PS-Einstiegsbenziner T2 wird unserer Meinung nach glücklich, wer seine Ansprüche an Dynamik hinter vielen anderen Belangen anzustellen vermag.

 

Die verantwortliche Dame von Volvo Austria versicherte uns anfangs, leider (wirklich leider) keinen anderen Wagen für uns zur Verfügung stellen zu können.

Nun ja, der Dreizylinder schien zwar drehfreudig, aber insgesamt zu schwach für den schweren Wagen. In weiterer Folge ist der Verbrauch dadurch relativ hoch anzusehen. 

 

Für den Flottenwagen interessant sind die Verkehrsinfos in Echtzeit sowie die Möglichkeit, per Park & Pay in der Navigation (966 Euro) freie Parkplätze zu suchen und zu bezahlen oder über eine Volvo-App mit der Werkstatt zu kommunizieren. 

 

Der Fahrer wird aktiv und in Real Time über anfallende Inspektionstermine informiert, ebenso über entdeckte Fehlermeldungen.

Ziele lassen sich vom Smartphone oder Computer direkt ins Navigationssystem übertragen. 

 

Unsere Einstiegsversion Momentum T2 war relativ gut ausgestattet und fuhr mit dem kompletten Volvo-Sicherheitspaket vor (LED-Scheinwerfer, Kollisions­warner mit Notbremsfunktion für die Stadt, aktiver Spurhalteassistent, Schutz vor Abkommen von der Straße, onlinebasierte Warnung vor Gefahrenstellen). 

Weiters gab 17 Zoll große Alu Räder, Klimaauto­matik, Tempomat, Verkehrs­zeichenerkennung, das digitale Cockpit sowie das Bedien- und Infotainmentsystem Sensus Connect samt Touchscreen und ­Digitalradio. Auch E-Call, WLAN-Hotspot sowie eine Carsharing-Funktion hatte Volvo in unserem Testfahrzeug verbaut.
Gnaz besonders angetan waren die Besucher von der Farbkombination. Das weiße Dach sowie die weißen Spiegeln taten ihr Übriges für den "flotten" Look unseres Testfahrzeuges. 

 

Fazit: 

Insgesamt kommt bei Volvo immer der Sicherheitsaspekt zum Tragen. Dieser ist selbst im kleinsten SUV auf allerhöchstem Niveau. Unser Testwagen war wie immer ein makelloses Fahrzeug. Motorisch ist der neue T2 ein Kompromiss zwischen Sparen und dem Bewegen von 1,5 Tonnen.

Wer ergo Wert legt auf viel Sicherheit, Komfort und Raum, ist mit dem XC 90 T2 sehr gut beraten. Wer es etwas zügiger und leiser im Antritt sowie auf langen Reisen mag, sollte sich eine stärkere Motorisierung Reichweite in die eigene Wahl stellen. Volvo hat seit einigen Jahren hervorragende Plug- in Hybride sowie Mildhybride im Angebot.

Der Volvo XC 90 T2 Momentum kostet in der Basisversion in Österreich 27.400 Euro, unser Testwagen lag bei 34.400 Euro.
 

 Output:

Von ca. 230 Besuchern haben sich explizit für den Volvo XC 40 T2 ca. 41 Menschen interessiert. Diese Interessenten haben wir zu den jeweils örtlich am nächsten gelegenen oder zu deren eigenen Händlern sowie Partnern geschickt.
Wir sagen Danke für die so rasche Unterstützung und werden dies auch auf der Startseite platzieren!
  

Aufgrund gesetzlicher Vorschriften haben wir lediglich die Fahrzeuge in den Bilderfokus genommen. 

 


Autor: Tom Hausner

Location: Niederösterreich
Fotograf: Tom Hausner


Volvo XC 90 B5

Laut Volvo sollen bis 2025 eine ganze Million elektrifizierte Personenkraftwagen auf den Straßen unterwegs sein. Im Vordergrund der Marke stehen – zumindest derzeit – die sogenannten mild Hybride. Ambitioniert war Volvo schon immer.

Auf den ersten Blick kaum etwas verändert, hat Volvo sein SUV-Topmodell zur Mitte des Produktionszyklus dezent, aber wirkungsvoll überarbeitet. 

Die moderne Volvo-Optik blieb dabei überwiegend unangetastet. Noch immer prangt Thors Hammer in den (aufpreispflichtigen) Voll-LED-Scheinwerfern und dominiert damit die Fahrzeugfront, die sich ansonsten durch einen überarbeiteten Kühlergrill und eine leicht modifizierte Frontschürze auszeichnet.  

Unser Fahrzeug war für 7 Personen gedacht, wobei wir die dritte Sitzreihe fast niemals benutzten und umklappten. 

 

Unter der langen Motorhaube hat sich deutlich mehr getan - zumindest im Falle des hierzulande beliebten Zweiliter-Diesel. Dieser ist nun als einer dieser neuen Mild-Hybride konzipiert und trägt nun an der Kofferraumklappe die Bezeichnung B5 statt dem altbekannten D5. Unabhängig davon, ob ein Selbstzünder oder Ottomotor seinen Dienst verrichtet, werden zukünftige Fahrzeuge der Marke Volvo so bezeichnet. 

Eine 48-Volt-Batterie sowie ein Startergenerator sollen dazu dienen, Treibstoff zu sparen. In Verbindung mit einer Lithium – Ionen Batterie wird kinetische Energie teilweise wieder in elektrische Energie umgewandelt. Diese ist dann zuständig zum Starten des Motors.

Ca. 10 kW leistet ein Elektroantrieb für den Over Boost des Dieselmotors und erhöht das Drehmoment damit um ca. 40 NM. Damit wird das Ansprechverhalten verbessert sowie die Turbolader auf volle Drehzahl gebracht und das früher bekannte Turboloch übergangen. Die früher benutze Power Pulse Technik – bei dieser kam früher ein Pumpspeicher zum Einsatz – ist somit Geschichte. 
Volvo spricht davon, dass die Mild-Hybrid-Technologie unter Alltagsbedingungen für bis zu 15 Prozent Kraftstoffeinsparung sorgen kann. 

Der durchschnittliche Verbrauch für den B5-Diesel wird von Volvo mit 5,9 Litern angegeben, gemessen nach WLTP, was angesichts der Leistung von 173 kW (235 PS ein akzeptabler Wert zu sein scheint.


Alle Funktionen werden fast ausschließlich über einen zentralen Touchscreen gesteuert. Unsere getestete Ausführung XC 90 Inscription ist ein stilechtes und hochwertiges SUV, im direkten Vergleich zum Mitbewerb allerdings mit nur 4 Zylindern.

Der Geräusch- und Fahrkomfort ist auf höchstem Niveau - in die Jahre gekommen fühlt sich im XC90 nichts an. Die bekannten und wirkungsvollen Assistenzsystemen wie Pilot Assist, erweiterter Spurhalteassistent und adaptiver Tempomat, die Eigenreaktion für erkannte Temposchilder sind feine Ergänzung für lange Fahrten.

Die automatische Anpassung der Kurvengeschwindigkeit, die City Safety Funktion, Lenkunterstützung für Ausweichmanöver und der Cross Traffic Alert inklusive Notbremsfunktion sind ganz hervorragende Unterstützer im Alltag. Wenn nicht Volvo, wer sonst sollte sie so sicher einzusetzen vermögen.


Seit dem Beginn der Mild Hybrid Technik setzt Volvo auf ein Brake by Wire System. Hier ist die Übergangsphase zwischen einer rekuperierenden Bremse und dem tatsächlichen Bremsvorgang (Bremsbelag auf Bremsscheibe) exakt modelliert.

All dies kommt zusätzlich zu den zwei verschieden großen Turboladern zum Einsatz, um den gewichtigen XC 90 anzutreiben. Hauptargument für den vorerst als kompliziert anzusehenden Antrieb ist für die Marke Volvo nicht das Beschleunigungsverhalten selbst, sondern in einem viel höheren Maße um die korrekte Einhaltung von vorgegebenen Abgas- und Verbrauchsnormen. 

 

Das Stop n Go System bei Volvo ist eine wahre Wonne. Seidenweich wird der Motor nach Betätigen des Gaspedals gestartet. Das Shift by Wire Getriebe sorgt für ruckelfreie Beschleunigung und für den Glauben, der Motor sei weiterhin im Standgas. Die tatsächlich bisher durchgehend etwas trägen Schalt- und Reaktionszeiten laden auch zum Griff an die Schaltwippen ein.

Die intelligente Nutzung von sämtlichen Sensor-, Kamera- und Navigationsdaten verhindert die Anzahl der Motorstopps zu reduzieren. Der Motor wird beispielsweise nicht abgestellt, wenn das vorausfahrende Fahrzeug sich bewegt.

Die Ausstattungslinien wurden von Volvo ebenfalls angepasst und erweitert. Auf die Basisversion Momentum aufbauend folgt nun eine neue „Momentum Pro“-Ausstattungslinie mit Volvos Sensus-Navigationssystem und Smartphone-Integration (Android Auto und Apple Car Play). An der Spitze stehen weiterhin die Inscription als edlere und R-Design als sportlichere Ausstattungslinie.
Der Basislistenpreis beginnt in Höhe von € 59.000,--, unser getestetes Model hatte einen Listenpreis in Höhe von € 74.000,-- - alle Tarife zzgl. gesetzl. USt und NoVA.

Fazit

Neben dem Umstieg auf die Mild-Hybrid-Variante sind wirklich tiefgreifende Änderungen ausgeblieben. Der Volvo XC 90 ist weiterhin ein vorzügliches, komfortables SUV zum Verreisen. Der Volvo XC 90 B5 schneidet nun im Vergleich zum Vorgänger mit weitaus geringeren NOx-Emissionen hervorragend ab. Der große Schwede überzeugt mit seinem opulenten Platzangebot, den bekannt tollen Verarbeitungs- und Materialqualitäten.

Beim gediegenen Fahrkomfort und dem bei Volvo immer schon zu erwartenden hohem Sicherheitsniveau bleibt keine Kritik übrig.


Die fortschreitende Elektrifizierung bei Volvo ist essenziell für die Weichenstellung zur nachhaltigen Mobilität.

Autor: Thomas Hausner

Location: Österreich
Fotograf: Thomas Hausner

Volvo im Covid 1 Einsatz

Während des ersten Lockdowns aufgrund von Covid 19 gabe es in Traiskirchen eine Bürgeraktion "Traiskirchen hilft" sowie "Bürger für Baden", wo sich ehrenamtliche Bürger zusammentaten, um für gefährdete Mitbürger Einkäufe als auch Apothekendienste erledigten.

Im Rahmen dessen unterstützte die Volvo Presseabteilung Österreich diese Aktionen mit insgesamt 3 Kombis:
- Volvo V 90 Cross Country
- Volvo V 60 T 6 Hybrid
- Volvo V 60 D4 Cross Country

Wir bedanken uns im Namen aller unterstützten Bürger bei unserem Sponsor Volvo!

Autor: Thomas Hausner

Model: Laura Frischenschlager
Location: Bezirk Baden
Fotograf: Alexander Bachmayer

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