DS7 Crossback E-Tense 4x4 - auf der Roadshow in Niederösterreich mit folgenden Fahrzeugen:

DS7 Crossback E-Tense 4x4

Volvo XC 40 T2 Momentum

KIA e-Niro Platin Long Range

Der Name DS ist eine Hommage an die als Ikone der Automobilgeschichte geltende Citroën DS, die zwischen Oktober 1955 und April 1975 produziert wurde.


Citroens Nobelmarke DS hat mit dem DS7 Crossback E-Tense 4x4 einen überaus interessanten Plug-in-Hybrid-SUV auf die Straße gebracht.

 

Das derzeitige Flaggschiff gilt derzeit als eine der Präsidentenlimousinen in Frankreich. Dadurch wird die Marke DS sowie der DS7 Crossback E-Tense 4x4  natürlich weltweit bekannt.

 

Neben der bereits sehr feudal möblierten „Be Chic“-Ausstattungsvariante verfügte der DS7 Crossback E-Tense 4x4 über einen hochinteressanten Technik-Mix. Der DS7 Crossback E-Tense 4x4 scheint ebenso der Beginn einer neuen Ausrichtung von der Marke DS zu sein und beeindruckte nicht nur uns, sondern alle Besucher.

Bis 2025 will die Marke in jedem Segment einen PHEV und eine Elektroversion anbieten. DS steht mit dem DS7 Crossback E-Tense 4x4 ist also erst am Anfang.

Besonders interessant ist, dass der DS7 Crossback E-Tense 4x4 eine ganz eigene Antriebstechnik im Bereich der anderen PHEV darbietet. Denn neben dem Turbo-Benzinmotor sind für den Antrieb gleich zwei Elektromaschinen verantwortlich, jeweils eine pro Achse. Gestarte wird das Fahrzeug immer im reinen Elektromodus.

Bei ausreichend Akkukapazität kann der DS7 Crossback E-Tense 4x4 entsprechend mit rein elektrischem Allradantrieb fahren, das ist in dieser Form mit zwei Motoren für PHEV ein komplettes Novum.


Der Vierzylinder verfügt über einen kleinen 1,6 Liter Hubraum und gewinnt daraus satte 200 PS. Zusätzlich agieren – je nach Einstellung der Modi – zusätzlich zwei Elektromotoren mit jeweils 110 PS recht ansehnlichen Leistungsdaten.

Dadurch kommt der DS7 Crossback E-Tense 4x4 auf eine maximale Systemleistung von 300 PS und auf ein Systemdrehmoment von 520 Newtonmeter. 


Nach dem ersten Einsteigen dauerte es bei den Besuchern – bei uns auch, wir geben es zu(!) - mit dem eigentlichen „Schauen“. Zuerst bekommt man den Mund nimmer zu aufgrund der so vielfältigen Details. Hunderte Rauten, genäht ins Leder der Sitze sowie ins Cockpit, als Anzeigen sowie Tastaturen zeugen von einem schier unendlich glamourösen Auftritt. 
Fast alle Displaygestaltungen der volldigitalen Instrumente und des breiten Multimediasystems (Serie beim DS7 Crossback E-Tense 4x4) haben Rauten oder Dreiecke als Muster.

Die tatsächlich sehr hochwertigen Verarbeitung und die Haptik sind verspielt, erfreuten uns jedoch insgesamt.


Am DS7 Crossback E-Tense 4x4 haben sich anscheinend die französischenDesigner ohne Vorgaben der Controller austoben können. Dies stellte auch eine Polizeibeamtin fest nach einer Verkehrskontrolle und der Bitte nach einem „Ansehen“ des Innenraumes. Ob diese Bitte mehr dem Umstand des pompösen Innenraumes, den sich drehenden Voll LED Scheinwerfern oder meinem selbstredend nüchternen Zustandes geschuldet war bleibt unbeantwortet.

Filigrane Metall-Drehwalzen im Lenkrad sowie als Lautstärkeregler vermittelten das Gefühl hochwertiger Feinmechanik. Hier durfte geklotzt und nicht gekleckert werden.


Vollgeladen verspricht die Antriebsbatterie 53 Kilometer Reichweite.

Tatsächlich stromert der DS7 Crossback E-Tense überraschend ausdauernd. Im Zusammenspiel mit Verbrenner und E-Motoren funktioniert bemerkten wir die vorbildlich abgelieferte Arbeit.

Mit versprochenen 5,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h muss man nicht alltäglich anfahren. Allein bis zu 135 km/h ist reines elektrisches Fahren möglich – und sinnvoll. Mit der „e-Safe“ Programmierung konnten wir selsbt festlegen, wie viel Restakku uns für den jeweiligen Zielort zur Verfügung stehen sollte. Somit war ein Fahren ohne lokale Emissionen fast immer in den Stadtkernen möglich.


Windgeräusche hatten wir fast nie wahrgenommen. Das Akustikglas mit Doppelverglasung im DS7 Crossback E-Tense 4x4  lies uns lediglich ein leichtes Abrollsurren bemerken.

Im DS7 Crossback E-Tense 4x4 ist serienmäßig das kameragesteuerte Active Scan-Fahrwerk verbaut, welches vorausliegende Unebenheiten selbst erkennt und die Dämpfer rasch vorkonditionieren kann. Dabei analysiert eine Kamera hinter der Windschutzscheibe, vier Neigungssensoren und drei Beschleunigungsmesser ständig Straßenbeschaffenheit und Fahrbedingungen. So wird die Härte des Fahrwerks kontinuierlich adaptiert. Zum Schallschutz hat das neue Modell außerdem Doppelverglasung vorne und hinten. Die hinteren Sitze sind einzeln elektrisch verstellbar - danke, Herr Prsäsident Macron!

 

Der DS7 Crossback E-Tense 4x4  ist das einzige Modell der Baureihe mit Allradantrieb. Daher stellten verschiedene Traktionsverhältnisse keinerlei Hindernisse dar. Jedoch fanden wir den DS7 Crossback E-Tense 4x4 viel zu schade zum Fahren auf losem Untergrund.

Der DS7 Crossback E-Tense 4x4 darf maximal 1.200 Kilo ziehen, daher ist er zwar im direkten Vergleich zu anderen Fahrzeugen klein bemessen. Aber nur mit diesem Zwischenschritt war es uns möglich, viele Interessenten zu weiteren Gesprächen zu veranlassen. 

 

 Fazit: 

Der DS7 Crossback E-Tense 4x4 überzeugt mit Komfort, tadelloser Verarbeitung und einem interessanten Plugin-Hybridantrieb mit gleich zwei E-Maschinen. Die teils verspielt wirkenden Design- und Funktionsdetails sind Geschmackssache.  Er ist nicht billig, aber herzerfrischend und sehr verspielt. Der von DS selbst verordnete Premium-Anspruch wird insgesamt zu Recht eingelöst. Einiges an der Detailverliebtheit – wo sonst gibt es an den Lüftungsgittern Einkerbungen mit Strass-Steinchen?? -  oder das Ausschwenken einer Analoguhr beim Betätigen des Startknopfes scheint auch manchmal zu viel des Guten. 


Beginnt das Preisniveau der DS7-Baureihe bereits bei rund 30.000 Euro, ist diese Summe für den DS7 Crossback E-Tense 4x4 leider vollkommen unvorstellbar. Unser Testwagen hatte die Vollausstattung und einen Nettopreis in Höhe von € 57.900,--

Output:

Von ca. 230 Besuchern haben sich explizit für den DS7 Crossback E-Tense 4x4 ca. 81 Menschen interessiert. Diese Interessenten haben wir zu den jeweils örtlich am nächsten gelegenen oder zu deren eigenen Händlern sowie Partnern geschickt.
Wir sagen Danke für die so rasche Unterstützung und werden dies auch auf der Startseite platzieren!
 

Aufgrund gesetzlicher Vorschriften haben wir lediglich die Fahrzeuge in den Bilderfokus genommen. 

 

Autor: Tom Hausner

Location: Niederösterreich
Fotograf: Tom Hausner

 

DS 3

Diesmal durften wir den kleinen Stadt-SUV des Citroen-Nobelablegers DS in Form des DS 3 Crossback testen, wofür wir uns natürlich wieder herzlichst bei PSA Retail Austria bedanken. 

Sofort ins Auge stach das eigenwillige, man möchte fast sagen typisch französische, Design der hinteren Türen. Fast so als ob dem Designer beim Zeichnen der Stift abgerutscht wäre, wächst unmittelbar hinter der B-Säule in Richtung des Fensters eine Welle aus dem Blech. Ansonsten mutet der Auftritt dynamisch souverän an und wirkt dabei trotzdem nicht langweilig. Dazu tragen neben dem in weißer Farbe lackierten Dach, das sich gefällig vom nicht alltäglichen Imperial-Gold abhebt, auch die versenkten Türgriffe bei. Sehr eigenwillig ist auch die Anbringung des Kofferraumklappenöffners, dieser ist oberhalb des Kennzeichens an der Stoßstange angebracht. 

Der weiße Innenraum des Testwagens erinnerte uns an eine teure Damenhandtasche aus einer der Boutiquen auf der Wiener Kärntnerstraße. Das DS-typische Rautenmuster findet sich nicht nur im Dekorelement über dem Handschuhfach wieder, auch die Touch-Schnellzugriffstasten für Klimaanlage, Multimedia, Einstellungen, Navi, etc. sind als abwechselnd oben und unten angeordnete Rauten ausgeführt. Leider wirkt die Mittelkonsole dadurch auch so durcheinander, wie die oben erwähnte Damenhandtasche. Das fördert nicht unbedingt die einfache Bedienbarkeit des bereits von Konzernschwester Peugeot bekannten Menüs, das an sich schon nicht immer intuitiv zu bedienen ist. Einen Drehregler zur Lautstärkenregulierung sucht man vergebens, die Lautstärke wird vorzugsweise am Lenkrad verstellt, da der Blick andernfalls zulange auf das Bedienelement gerichtet werden muss. 

Der 130 PS starke Selbstzünder bietet ausreichend Vorschub, wenngleich die 8-Gang-Automatik manchmal etwas behäbig wirkt. Für entspanntes Vorankommen in der Stadt als auch bei Ausflügen aufs Land sorgen die umfangreichen Assistenzsysteme, die das Umfeld beobachten und wenn nötig rasch warnen oder eingreifen, wie etwa im Fall des Spurhalteassistenten.



FAZIT:
Nicht eben preiswerter Kleinwagen (wenn auch als SUV ausgeführt), an dem Individualisten aber durchaus ihren Gefallen finden werden. 
 
Autor: Christoph Meissner-Gibhart

Model: Laura Frischenschlager
Location: Weinberge Traiskirchen
Fotograf: Alexander Bachmayer

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